Schloss Dyck gesehen von Uwe Dressler, Werner Franzen, Janne Gronen, Inge Harms, Jürgen Holitschke, Anna Neumann und Dieter Stürmann. Die Gemeinschaftsausstellung lief vom
. Zur Eröffnung stellten Janne Gronen und Anna Neumann das Projekt vor. Zu sehen gab es Drucke, Installationen, Fotografien und Gemälde. "Wir sind alle ausnahmslos Künstler aus der Region und haben daher ganz unterschiedliche Verbindungen zu Schloss Dyck", so Janne Gronen.

Nach einem gemeinsamen Besuch des Schlosses und der Parkanlagen, hat sich jeder der Teilnehmer künstlerisch auf seine Art und Weise dem Thema genähert. Neben Acryl-Malerei von Janne Gronen, zeigt Jürgen Holitschke die
Jüchener Geschwister, Fotopaare von Bäumen, Uwe Dressler präsentiert großformatige Drucke, während Werner Franzen zahlreiche Bögen aufgespießt hat, die schemenartig das Schloss darstellen.
Judith Dielämmer - Appelkitsch auf der Apfelwiese

Judith Dielämmer auf der Apfelwiese im Stadtpark, live, aktiv, rege, beweglich, aufblühend, Kräfte entwickelnd, Kultur bewegend... auch wir haben an der Kampagne
Grevenbroich blüht auf teilgenommen.
Rosenzaun statt Stacheldraht lautete das Motto für Anne Blass und Manfred Greulich-Blass, die mit mehr als 100 Rosen einen kleinen Teil der Wiese einzäunten. Dieter Stürmann hatte auf seinem
KiApfelbaum den Apfel in seinen verschiedenen Zuständen von der vollen Reife bis hin zum Kitsch dargestellt. Janne Gronen präsentierte unter dem Motto
Voll still ein Appelkitsch-Altärchen, um das herum sich vom Apfelkraut bis zum Apfelwein so manch bekanntes Produkt befand. Den
Wahren Appelkitsch hatte sich Jürgen Holitschke vorgenommen, der schon vor einigen Monaten mehrere Äpfel vergoldet hatte. Lissy Busch-Holitschke wählte mit der Schlange aus dem Paradies ein klassisches Motiv in Sachen Apfel - auch wenn dieser, entgegen der landläufigen Meinung, in der der Bibel gar nicht vorkommt. (Quelle, Auszug NGZ, 21.6.2005)
Ursula von Lengerke - Akte 1.7. - 30.7.2005

Die Galerie zeigte ab Freitag, den 1. Juli 2005 Malerei und Zeichnung der ehemaligen Grevenbroicherin Urusla von Lengerke.
Christa von Seckendorff Paarstrom 27.5. - 24.6.2005

Die Düsseldorfer Künstlerin zeigt großformatige s/w-Fotografien. Christa von Seckendorff beschäftigt sich mit dem Thema
Kopf und Kosmos. Den Kopfarbeiten liegen einerseits selbstgebaute Modelle aus Gips, Ton und Haaren zugrunde, die sie mittels Diaprojektionen versieht und somit neue inszenierte Kopfwelten schafft. Andererseits arbeitet sie mit dem menschlichen Körper an sich, wie z.B. mit der Form eines Zehs, um abstrakte kopfartige Formen zu erzielen.

Den Kosmosarbeiten bestehen aus Straßenabfällen oder Produkte des Waldbodens, die sie zu Objekten zusammenfügt und unterschiedlich belichtet. Es entstehen abstrakte Welten, die der Fantasie freien Lauf lassen. Die Ausstellung ist jeweils freitags von 18.00 - 20.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Die Finissage ist am
24. Juni um 18.00 Uhr . Auszüge aus der Eröffnungsrede zu
Paarstrom von Dr. Harald Leinenbach.
Annu Koistinen: Licht - Luft - Leichtigkeit

Die aus Finnland stammende
Annu Koistinen zeigte in ihrer aktuellen Ausstellung, dass ihre Arbeiten stark von Licht und Landschaft ihrer finnischen Heimat geprägt sind. Dabei malt sie nicht ab, sondern fängt Linien, Formen, Farben aus der Erinnerung ein, um sie zu stillen, fast meditativen Räumen zu komponieren. Annu Koistinen verwendet nahezu alle denkbaren Materialien: Karton, Stoff- und Tapetenreste, Papiere aller Art, Erde und Sand, Kreide, Pigmente, Grafit, Haare, Verpackungsmaterial aus Plastik, neuerdings auch CDs.

Sie arbeitet nicht nur an der Oberfläche, sondern dringt in das Material ein, lässt sich von Unebenheiten, Färbungen, Strukturen zu assoziativer Gestaltung provozieren. In den letzten Jahren widmete sich die Künstlerin neben der Malerei und dem Collagieren vermehrt der Gestaltung von Wandobjekten. Auch dabei behandelt sie die unterschiedlichsten Materialien gleichwertig mit Farbe, um Räumlichkeit zu schaffen und die Wechselwirkung von Raum und Betrachter bewusst zu machen.
Die Drittbrettfahrer waren da

Kabarett bei Judith Dielämmer. Am 15. April gastierten die Drittbrettfahrer aus Neuss in der Galerie. Jens Claassen, Dennis Prang und Galeriemitglied Johannes Schwelm sind
Die Drittbrettfahrer. Die drei Kabarettisten haben im Februar 2004 ein neues Ensemble gegründet. Als Solokünstler belegten sie beim Diebels WortWitzWettbewerb im Dezember 2004 im Düsseldorfer Stahlwerk die ersten drei Plätze.

Sie wollen mitschwimmen auf der Welle des Erfolgs, wollen ganz nach oben. Drei Spaßvögel jagen von Casting-Show zu Casting-Show, um endlich die verdiente Anerkennung zu erhalten. Galeriemitglied Johannes erlebten wir dabei in unterschiedlichsten Rolle. Die Drittbrettfahrer strapazierten unsere Lachmuskel und Galeriemitglied Johannes erlebten wir dabei in ganz unterschiedlichen Rollen, ob als nörgenlnde Tante Else mit starken rheinländischen Akzent, als eßfixierter Rainer Callmund , als philosophischer Bauarbeiter oder als schwuler Polizist, der einen Anrufer in den Wahnsinn treibt.
Sara Marcus Blow up 18.3. - 15.4.2005
Blow up - zwischen Original und Reproduktion. Zeichnungen, Collagen und digitale Reproduktion von Sara Marcus. 1975 in Düsseldorf geboren, studiert die Tochter von Galeriemitglied
Annu Koistinen und dem erst kürzlich hier ausstellenden
Harold Marcus, an der Kunsthochschule für Medien Köln und machte 2004 ihr Diplom im Fachbereich Mediengestaltung. Bei der Eröffnung erläuterte Sara Marcus ihre Arbeiten und zeigte den Gästen ihren Diplomfilm
El Companero - Ein alter Bekanter, ein in Chile gedrehter Kurzspielfilm.

Den Ausstellungstitel
blow up hat Sara Marcus aus dem Bereich der Fotografie entlehnt. Er bezeichnet das Vergrößern eines Bildes. Die hier gezeigten Arbeiten stammen aus zwei Arbeitsreihen. So unterschiedlich sie wirken, ist ihnen doch dasselbe Prinzip gemein. Anstoß und Grund für die Arbeiten von Sara Marcus bilden Fundstücke. Überbleibsel alter Dias bzw. Polaroids, deren Material und Strukturen auf verschiedene Weise betrachtet und weiterbearbeitet wurden und erst in der Großvergrößerung ihre Details freigeben. Mehr über
Blow up.
Stefan Kaiser Genesis 11.2. - 11.3.2005
Beim aufmerksamen Betrachten sehe ich schließlich, dass die Bilder etwas ganz anderes darstellten als ihre knappen Inschriften behaupten. Ich sehe Bilder, Fotos (!) von der Entstehung der Welt, und zwar von den ersten drei Schöpfungstagen (Gen, 1,1 ˆ1,13). Zufällig fand Stefan Kaiser Schwarz-Weiß-Dias, offenbar aus einer alten geographischen Lehrmittelsammlung. Fasziniert von dieser Entdeckung, fertigte er großformatige Zeichnungen und fügte den alten Beschriftungen seinen Kommentar hinzu. Die in den Jahren 2002 ˆ 2004 entstandene Serie umfasst 12 Bleistiftzeichnungen, alle im Format 120 x 90 cm.

Sfefan Kaiser, Jahrgang 1952, lebt und arbeitet als Kunsterzieher, Zeichner und Bildhauer in Viersen. Er studierte Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Joseph Beuys und Prof. Erwin Heerich. Zur Ausstellungseröffnung von
Genesisam 11. Februar 2005 hielt Dr. Christian Krausch, Geschäftsführer des Museumsvereins Abteiberg, Mönchengladbach, die Eröffnungsrede. Die Ausstellung ist jeweils freitags von 18.00 bis 20.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Mehr Informationen über
Genesis
Harold Marcus Recados 14.1. - 4.2.2005

Das spanische Wort
recado, bedeutet
Nachricht oder
Botschaft, die an eine andere Person übermittelt werden soll. Es steht aber auch für
Erinnerungsstück oder
Andenken . Die Ausstellung zeigt Versuche, Informationen und Botschaften aus der Umwelt, in einem grafischen Bildzusammenhang eingefangen. Es entstehen persönliche bruchhafte Erinnerungsstücke. Andenken an Gehörtes, Gesehenes, an erfahrene Augenblicke. Die Ausstellungseröffnung war am Freitag, den 14.1.2005 um 20.00 Uhr. Es spielten die Musiker Enrique Diaz Julio und Gustavo Venegas. Die Ausstellung ist jeweils freitags von 18.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Mehr zu den
Recados von Harold Marcus.